Das Kind zur Rose machen
"Geh die Rosen wieder anschauen. Du wirst begreifen, dass die deine einzig ist in der Welt." (aus "Der kleine Prinz" von Saint-Exupéry) Die Philosophie ist eine pädagogische Leitidee, in der es darum geht, Kinder so anzunehmen wie sie sind und ihnen gleichzeitig alle Chancen der Veränderung zu eröffnen. "Das Kind zur Rose machen" steht für den Umgang mit den Menschen selbst. Es geht darum, jedes Kind in seiner Unverwechselbarkeit anzunehmen. "Schön, dass es dich gibt und dass du so bist, wie du bist."
Es geht um die Entwicklung von Eigenständigkeit,um die Bildung individueller Persönlichkeiten im Sinne einer menschlicheren Gesellschaft.
Es bedeutet, dass die Erwachsenen das Kind verstehen lernen müssen, damit sie als Entwicklungsbegleiter helfen können, dass sich die „Rosen“ zur vollen Blüte entfalten können.
"Hilf mir, es selbst zu tun!"
(Maria Montessori) Damit meint das Kind: "Zeig mir wie es geht." "Tu es nicht für mich."
"Ich kann es selbst erfahren und ausprobieren." "Hab Geduld meine Wege zu begreifen."
"Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will." "Bitte beobachte nur - und greife nicht ein."
"Ich werde üben und werde Fehler machen, diese erkennen und korrigieren."  
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